Samstag, 30. Mai 2026

Leinen Los

Lange, lange hat es wieder gedauert, aber heute war es endlich soweit: der Tag unserer Abreise für die große Donaukreuzfahrt. Monatelang haben wir Pläne geschmiedet, haben diskutiert wer von unseren Lieblingskellnern wohl noch da sein wird, ob heuer der Sekt reichen wird, wie das Essen sein wird und wer der neue Bordmusiker ist - es gab viel zu besprechen.

Aber endlich konnte ich ein Taxi rufen und damit Inge und Franzi abholen. Wir waren naturgemäß zu früh in Nussdorf, konnten aber sofort an Bord gehen. Nach dem Einchecken stand schon Roumani - der Restaurantleiter - da und hat uns mit Handschlag begrüßt. Er hat uns sofort unseren Tisch im Restaurant gezeigt und Chit-Ko, unseren Kellner im Restaurant. Danach hat er uns in die Panorama-Lounge begleitet, wo wir sofort Muhammad und Dewa begrüßt und umarmt haben. Wir haben uns in eine der Logen gesetzt und Roumani hat sofort eine Flasche Sekt für uns bestellt und in Auftrag gegeben, das uns immer eine Flasche serviert wird, stilgemäß in einem Eiskübel. Er hat uns auch versichert, das dieses Mal ausreichend Sekt an Bord ist, er hätte extra mehr bestellt. Danach wurden alle neuen Kellner in der Bar angeschleppt und uns vorgestellt. Wir wurden als Mama, Papa und Schwester bekannt gemacht und sind das bis zur Abreise geblieben. Dann konnten wir endlich auf eine schöne Reise anstoßen.

Die erste Flasche Schloss Biebrich-Sekt
von vielen
Auf eine schöne Reise...
Unser Wohnzimmer für 
die nächsten 16 Tage

Die MS Nestroy hat sich dann langsam gefüllt, es sind immer mehr und mehr Gäste gekommen.

Um 14.30 Uhr gab es dann den üblichen Light Lunch und wir haben uns eine Kleinigkeit geholt.

Linsencremesuppe mit Croutons
Sandwiches mit Cole Slaw
Eine kleine Auswahl an Kuchen

Noch während des Light Lunch hat die MS Nestroy gab es das Kommando "Leinen Los" und wir haben uns auf die große Fahrt ins Delta und zurück gemacht.

Jetzt ist das Wohnzimmer voll

Etwas später konnten wir dann die Kabinenschlüssel holen und ich habe das rasch erledigt und unsere Koffer in die Kabinen gestellt und die Kabinentüre dann zugesperrt. Ich habe auch gleich die Passwörter für das freie Internet mitgenommen und als mich Ayman gesehen hat, haben wir uns auch umarmt.

Wir haben dann noch einige Zeit im Wohnzimmer verbracht und vor lauter Freude drei Flaschen Sekt getrunken, ehe wir nach einer kurzen Kabinenpause ins Restaurant zu unserem ersten Abendessen gegangen sind.

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